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Die neuen (geänderten) Termine der Enduro-Europameisterschaft 2017
 
 
Das FIM Europe Management Council musste die Termine der Enduro-Europameisterschaft für 2017 noch einmal änderm.

Das Event in Portugal findet nun am 29./30.04.2017 statt. Der Termin für das Finale in der Slowakei hat auf den 13. bis 15. Oktober gewechselt.

In der Saison 2017 wird die Enduro-Europameisterschaft von Portugal im April, über Estland im Juli und Deutschland im August bis zum dreitägigen Finale in der Slowakei im Oktober den Bogen spannen.
Obwohl sich viele Länder um die Durchführung eines Wettbewerbes beworben haben, bleibt die Meisterschaft auf vier Veranstaltungen begrenzt, dass sich möglichst viele Fahrer beteiligen können.

 
 
2017:

29./30. April Gouveia / Portugal

8./9. Juli Paikuse / Estland

5./6. August Burg / Deutschland

13.-15. Oktober Gelnica / Slowakei
 
 
 
 

Brad Freeman ist Overall-Meister


 
 
Mit zwei deutlichen Tagessiegen beim Finale der Enduro-Europameisterschaft im holländischen Harfsen holte sich der erst 20jährige Brad Freeman den Titel in der Overall-Klasse. Dabei hatte der Brite den Lauf in Lettland auslassen müssen, weil seine verletzte Schulter operiert werden musste. Doch durch das fehlende Ergebnis wurde er in der Junioren-E1-Klasse auch nur Vizemeister hinter dem Italiener Nicolas Pellegrinelli, der dort den Titel gewann!

In der E1-Klasse reichte dem Italiener Guido Conforti ein dritter Tagesrang auf seiner Suzuki, um sich den Titel vor Jonathan Rosse aus der Schweiz zu holen.

Ein wahrer Krimi war die Entscheidung in der E2-Klasse, wo der Titelverteidiger Tom Sagar am ersten Tag bereits ausgefallen war. Beim Führenden Jaromir Romancik aus Tschechien sprang am Morgen der Motor nicht rechtzeitig an, weshalb er gleich zehn Strafsekunden erhielt. Nach dem Sturz am Vortag noch etwas angeschlagen reichte es letztlich nur zum vierten Tagesrang, womit er den Titel um sechs Sekunden an den Deutschen Marco Neubert verlor. Dieser hatte den ersten Tag gewonnen und musste sich am zweiten Tag nur dem Lokalmatador Wesley Pittens geschlagen geben.

Der Titel in der Junioren E1-Klasse ging mit zwei Tagessiegen an Patrik Markvart. Dabei musste der Tscheche sich kurzfristig aus der Heimat sein altes Motorrad bringen lassen, denn in der Nacht vor dem Wettbewerb war ihm seine Maschine vor Ort gestohlen worden. Doch für den Titel hat sich der Aufwand sicher gelohnt.

Die U20-Klasse mit den 125er-Motorrädern scheint fest in italienischer Hand: Mit zwei Tagessiegen holte sich Matteo Pavoni den Titel vor seinen beiden Landsleuten Andrea Verona und Lorenzo Macoritto.

Auch die Wertung bei den Trade-Teams sind die Italiener führend: „SA Racing“ gewann vor dem Husqvarna Osellini-Team, dann erst die Deutschen mit „Heikos Bad Boys“.

Die anderen Klassen waren bereits am Vortag entschieden worden.

Zusätzlich zu dem Finale der Individual-Europa-Meisterschaft wurde an diesem Wochenende die Nationen-Wertung ausgetragen:

In der Mannschafts-Europameisterschaft gewannen die Briten den Titel vor Tschechei und Gastgeber Holland.
In der Junioren-Wertung holten sich die Italiener den Titel vor Schweden und den Briten.
Bei den Veteranen konnten die Gastgeber aus Holland den Platz ganz oben auf dem Treppchen vor Schweden und Finnland einnehmen.

Damit fand die Saison beim Gastgeber in Harfsen ein würdiges Ende.

Vielen Dank, dass sie uns dieses Jahr begleitet haben – und starten sie 2017 wieder mit uns in Portugal!
 
 
 
 
 
 

Erste Meister beim Finale

 
 
Am ersten Tag beim Finallauf der Enduro-Europameisterschaft im holländischen Harfsen wurden bereits die ersten Meister gekürt:

Der Italiener Maurizio Micheluz verteidigte seinen Titel in der E3-Klasse: Auf der großen Viertakt-Husvarna ist er nicht mehr einzuholen. „Aber gerade in den engen Passagen zwischen den vielen Bäumen, war die starke Motorleistung manchmal schon zuviel.“

Der Pole Sebastian Krywult gewann die Tageswertung in der Veteranen-Klasse und holte sich damit bereits den Titel in der Klasse. Wie fit der KTM-Fahrer ist, beweist die Tatsache, dass die Polen den 40jährigen bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften (Sixdays) in die Nationalmannschaft geholt hatten.

Bis jetzt völlig ungeschlagen gewann Jane Daniels den Titel in der Damen-Klasse. Die Husqvarna-Fahrerin aus England ist aber auch in der Enduro-Weltmeisterschaft am Start gewesen.

An den Titel konnte auch der Tageserfolg von Brad Freeman nichts ändern: Der Brite gewann die Overall-Wertung mit zweieinhalb Minuten Vorsprung vor den nächsten beiden Junioren Patrik Markvart aus Tschechien und Jesper Börjesson aus Schweden. Mit dem Sieg hat Freeman den Grundstein zu einem Overall-Titel gelegt.
Erst dahinter, mit dem Deutschen Marco Neubert, der erste Senior. Nach dem technischen Ausfall von dem bisherigen Overall- und E2-Meister Tom Sagar aus England kämpft Neubert nun mit dem Tschechen Jaromir Romancik um die Meisterschaft in der E2-Klasse.

Bei vier Sonderprüfungen in jeder der drei Runden wuchs die Gesamtzeit auf über eine Stunde und 24 Minuten für den Schnellsten – und auf fast zwei Stunden reine Prüfungszeit für den langsamsten Teilnehmer.
 
 
 
 
 
 

Das große Finale in Holland: Wer wird Enduro-Europameister?

 
 
Nach bisher sechs Veranstaltungstagen steht am kommenden Wochenende, am Freitag, den 28. Oktober und am Samstag, den 29. Oktober, das Finale der Enduro-Europameisterschaft bevor.
Austragungsort ist Harfsen, im Osten von Holland, wo man sich bereits akribisch vorbereitet hat.
Für die Teilnehmer gilt es gleich vier verschiedene Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge rund 20 km pro Runde zu absolvieren! Aber anders als vielleicht von vielen Fahrern erwartet, geht es in Holland eben nicht nur durch den Sand, sondern auch durch viele Wälder und über viele Wurzeln. Der erste Test ist praktischerweise direkt am Fahrerlager, kann also von allen Teams und Zuschauern direkt verfolgt werden.
An beiden Tagen wird der Rundkurs dreimal gefahren, was eine Gesamtläng von über weit über 250 km pro Tag ergibt.
 
 
 
 

In allen Klassen werden noch die neuen Europameister gesucht: In der Overall-Wertung liegt zur Zeit der Engländer Brad Freeman in Führung, obwohl er verletzungsbedingt einen Lauf auslassen musste. Doch nun ist der Junior wieder fit und will sich den Titel holen.
 
 
 
 

Harte Konkurrenz bekommt er von dem Tschechen Jaromir Romancik, der die letzten beiden Tage gewonnen hatte und sich gerade bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften in Spanien mit seinem Team den dritten Platz geholt hat. So ist er besonders motiviert für diesen Lauf. Als heißer Kandidat muss auch noch der italienische Junior Nicolas Pellegrinelli gehandelt werden. Er hätte rein fahrerisch schon die Führung in der Meisterschaft übernehmen können, wenn er sich nicht an der Zeitkontrolle vertan hätte.

Zusätzlich zu den Meisterschaften in den einzelnen Klassen wird beim Finale noch ein Nationenwettbewerb gewertet. Hier werden nicht nur die Fahrer, sondern auch die Nationen gegeneinander antreten.

Schon am Donnerstag Abend, ist ab 19:30 Uhr die Eröffnungsfeier, sowie Fahrer- und Teampräsentation im großen Festzelt direkt vor Ort.

Freitag und Samstag ist für die Fahrer der Start ab 8:30 Uhr am Morgen und nach zwei Tagen dann am Samstag Abend im Festzelt auch die Sieger- und Meisterehrung mit anschließender Feier und Live-Musik. Eine gute Gelegenheit die Saison würdig zu verabschieden, weil der nachfolgenden Tag erst der Sonntag ist.
 
 
 
 
 
 
In diesem Jahr wird das Finale der Europameisterschaft noch am 28./29. Oktober, am Freitag und Samstag, in Harfsen ausgetragen – bisher ist noch kein Titel vorzeitig vergeben, alle Entscheidungen fallen an diesem Wochenende.




 
 
 
 
 
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